Projektvorstellung "Soziale Integration ohne Eliten?"

Die 3te Generation Ost wird während der kommenden Veranstaltung mit dem Projekt "Soziale Integration ohne Eliten?" kooperieren. Was verbirgt sich dahinter?

Wie werden Menschen mit Migrationshintergrund und Ostdeutsche in den Eliten der Bundesrepublik repräsentiert? Entsprechen ihre Anteile in den Eliten den jeweiligen Anteilen in der Bevölkerung oder bestätigt sich der Eindruck einer systematischen Unterrepräsentation beider Bevölkerungsgruppen? Wenn ja, wie wird das in der Gesellschaft wahrgenommen und bewertet? Welche Folgen hat es für die politischen Orientierungen und soziale Integration dieser beiden Gruppen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land?

Neben dieser übergeordneten Projektausrichtung ist ein Teilaspekt des Projektes, Erkenntnisse über Karrierewege von Personen zu erfassen, die sich unterhalb der im engeren Sinne Positionselite befinden (die sog. Subelite). (Selbst-)Einschätzungen der allgemeinen und eigenen Karrierechancen, fördernden Faktoren und Aufstiegshindernisse sowie nach der Bedeutung sozialer Herkunft und Gruppenzugehörigkeiten (Geschlecht, Ostdeutsche/r, Provinzler*in  usw.) sind dabei von besonderem Interesse. Die Veranstaltungsreihe des Netzwerks „Dritte Generation Ost“ ist der ideale Rahmen, um das Forschungsprojekt mit Vertreter*innen der Subelite in Kontakt zu bringen.

Das Vorhaben wird als Verbundprojekt unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung e.V. (Berlin), der Universität Leipzig sowie der Hochschule Zittau/Görlitz (TRAWOS-Institut) durchgeführt und läuft bis Ende November 2020. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

www.hszg.de/de/news/forschungsprojekt-soziale-integration-ohne-eliten.html

 


Memorandum 3 I 25: Wir fangen einfach an

Liebe Freundinnen und Freunde,IMG_1072

was eint uns heute in Deutschland? Mit dieser Frage haben wir – 21 Autorinnen und Autoren aus dem Westen Deutschlands, der ehemaligen DDR und mit internationalen Wurzeln – uns über ein Jahr beschäftigt. Geboren wurden wir vor dem Fall der innerdeutschen Mauer. Wir haben die Teilung Deutschlands nur noch als Kinder miterlebt.

Zum 25-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung möchten wir uns lösen von den gelernten Zuschreibungen wie „Wendekind“, „Westkind“ und „Migrationskind“. Wir rufen die „Dritte Generation Gesamtdeutschland“ aus, die Generation Deutsche Einheit. In unserem MEMORANDUM haben wir 21 Statements für ein pluralistisches 21. Jahrhundert verfasst. Es ist ein Leitbild unseres Wirkens und Denkens, ist gleichermaßen Selbstverpflichtung wie Aufruf.
Zur Veröffentlichung und dem Kick-off unserer digitalen Kampagne zum Memorandum 3 I 25, luden wir am Dienstag den 29. September ins "Niesen -Café Social International" ein. Dort, nur einen Steinwurf vom Gleimtunnel der damaligen Grenze zwischen DDR und BRD, stellten wir das Memorandum 3 I 25 vor und diskutierten es mit zahlreichen Gästen. Wer nicht dabei war, kann HIER einen Blick ins Memorandum werfen.

Youtoube Link des Livestreams findet Ihr HIER

Link zum Presseartikel im Tagesspiegel findet Ihr HIER

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr unser Memorandum unterstützt, weiterdenkt und ergänzt. D
afür starten wir eine Kampagne. Unterstützt uns dabei! Zeichnet daher jetzt unser Memorandum unter www.change.org/wirfangeneinfachan und teilt es in sozialen Netzwerken und via Email. Und Ziel sind 500 Zeichnerinnen und Zeichner!

Eindrücke vom Abend: 


Sammelband "Die Generation der Wendekinder - Elaboration eines Forschungsfeldes"

BUCHPREMIERE

Adriana Lettrari . Christian Nestler . Nadja Troi-Boeck (Hrsg.)
„Die Generation der Wendekinder - Elaboration eines Forschungsfeldes“
Springer VS-Verlag
Link zum Kauf des Buches finden Sie HIER
Den Produktflyer finden Sie HIER

10. September 2015 um 10 Uhr

In Anwesenheit der Bundesministerin Manuela Schwesig
Hertie School of Governance . Friedrichstraße 180 . 10117 Berlin
Youtoube Link des Livestreams finden Sie  HIER

Pressemitteilung_Buchpremiere

Buch-CoverAls sich im Jahr 2009/10 die Ereignisse der Friedlichen Revolution und der deutschen Wiedervereinigung zum 20. Mal jährten, gab es in der medialen Vermittlung eine gewisse Diskrepanz. Auf den Podien und in den Beiträgen reflektierten nicht selten inzwischen betagte westdeutsche Herren die Vergangenheit und den Stand der Einheit, verstanden als einen Annäherungsprozess des Ostens an den Westen. Die nachwachsende Generation der Wendekinder schwieg und wurde nicht nur in Presse, Funk und Fernsehen als sehr homogene und wenn überhaupt auffällig, eher negativ konnotierte Gruppe wahrgenommen. Die über 2 Millionen Menschen umfassende Gruppe ist in der DDR geboren aber in beiden politischen Systemen aufgewachsen und sozialisiert worden. Seit 2011 stehen die Wendekinder, welche sich in Teilen selbst mit dem politischen Kunstbegriff Dritte Generation Ostdeutschland bezeichnen, zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit sowie der Medien, weil sie eine Position beanspruchen, die der Zuschreibung diametral entgegen läuft. Diese Positionierung leitet sich aus der Tatsache ab, dass sie 25 Jahre nach der Deutschen Einheit Plätze in der Funktionselite, etwa in Landtagen und im Bundestag, eingenommen haben.
Mit dem vorliegenden Band liegt nun eine, die bisherigen wissenschaftlichen Ansätze bündelnde und weiterentwickelnde, transdisziplinäre Betrachtung des Phänomens vor. Dabei wird das Forschungsfeld in den Dimensionen Diskurs, Typen und Positionierung(en) kartiert. Im zweiten Moment ist durch die Bildung eines Analyserasters, dem Rostocker-Generationen-Modell, eine Betrachtung der Frage nach dem „Zusammenwachsen“ der beiden deutschen Staaten gelungen. Die Vielfalt der Beiträge verdeutlicht im Ergebnis eine initiale Erkenntnis: Es handelt sich bei den Wendekindern um eine hochgradig diverse Generation, welcher jedoch aufgrund ihrer doppelten Sozialisation eine ausgleichende triangulierende Vermittlerposition zukommt. Diese könnte sie unter Einbeziehung aller seit 1989/90 durch Transformation geprägter Wendekinder in ihrem zukünftigen Wirken zu einer Schlüsselgeneration Europas avancieren lassen.

Die Gliederung finden Sie hier: Inhaltsverzeichnis

Anliegen:

Der öffentliche Diskurs zu den Wendekindern wurde seit der Initiierung des Netzwerkes 3te Generation Ostdeutschland durch  autobiographische Stimmen von Wendekindern geprägt. So unter anderem durch das 2012 erschienene Buch "Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen". Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Forschungsfeld ist bisher weitestgehend eine Leerstelle.

Auf Grundlage der Beschäftigung in einer Gruppe von Nachwuchswissenschaftler_innen, in den letzten zwei Jahren, ist, mit der Wissenschaftskonferenz im Frühjahr 2015 in Berlin, eine gezielte interdisziplinäre Beschäftigung mit den Wendekindern möglich.

Adriana Lettrari (Uni Bremen), Christian Nestler (Uni Rostock) und Nadja Troi-Boeck (Uni Zürich) geben daher im Herbst 2015 einen wissenschaftlichen Sammelband mit dem Titel "Die Generation der Wendekinder - Elaboration eines Vorschungsfeldes" heraus. Sie sind Teil einer Forschungsgruppe zu Wendekindern, der zudem Martin Koschkar (Uni Rostock) angehört.

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PROGRAMM

10:00 Uhr Begrüßung Leiter Berliner Büro Gemeinnützige Hertie Stiftung Michael Knoll

10:05 Uhr Grußwort Bundesministerin Manuela Schwesig „Mit den Wendekindern ist zu rechnen“

10:15 Uhr Podium „Wendekinder in der Funktionselite“

Manuela Schwesig (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Roland Jahn (Leiter der Stasiunterlagenbehörde BStU)
Adriana Lettrari (Herausgeberin Sammelband „Die Generation der Wendekinder“)
Christian Nestler (Herausgeberin Sammelband „Die Generation der Wendekinder“)
Claus Weibrecht (Gründer und Inhaber IronShark) - tbc
Moderation: Michael Knoll (Leiter Berliner Büro Gemeinnützige Hertie Stiftung)

11:00 Uhr Input Christian Nestler bis „Werkzeugkasten der Elaboration und Kartierung des Forschungsfeldes – Ein Überblick"

11:15 Uhr Offenes Podium für Fragen an die Autorinnen und Autoren des Buches

Ansgar Düben (nexus Institut)
Adriana Lettrari (Universität Bremen)
Stefan Meißner (Universität Potsdam)
Christian Nestler (Universität Rostock)
Elisabeth Sitte-Zöllner (Universität Wien)
René Sternberg (Hirschtec Infoarchitects)
Christine von Blanckenburg (nexus Institut)

12:00 Uhr Ausklang


Wissenschaftskonferenz 2015

Titel: Die Generation der Wendekinder - Elaboration eines Forschungsfeldes

Ort: Hertie School of Governance, Berlin

Datum: 26./27. Februar 2015

Projektteam: Adriana Lettrari / Christian Nestler / Nadja Troi-Boeck

Anliegen:

Das Ende der deutschen Teilung wird 2014 und 2015 im Zuge des 25jährigen Jubiläums des Mauerfalls und der Wiedervereinigung erneut in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Bilanzen und Diskussionen um Ost und West aus verschiedenen Perspektiven gehen damit einher.

Die Generationenfrage und die Entwicklung der Wendekinder ist dabei ein Teil der Debatte. Auch 25 Jahre nach dem Ende der DDR ist diese „Generation der Wendekinder“ – eine Generation, die den Mauerfall in Kinder- und Jugendzeit erlebt hat und deren Lebenswegentscheidungen von der Transformation geprägt wurden – aus wissenschaftlicher Perspektive in unterschiedlichen Disziplinen betrachtet worden, aber eine ganzheitliche Analyse ist bisher nicht versucht worden. Die geplante Konferenz möchte über die gemeinsame Diskussion und einen geplanten Sammelband (Herausgegeben durch Adriana Lettrari/Christian Nestler/Nadja Troi-Boeck beim Springer VS-Verlag) diese Forschungslücke interdisziplinär füllen.

Seit dem ersten CfP (Fristende Januar 2014) wurde die Herangehensweise (personell und inhaltlich) konkretisiert. Im Rahmen der Konferenz „Regionale politische Kultur im Vergleich“ an der Universität Rostock am 30./31. Mai 2014, des Vortrages von Adriana Lettrari „Die Frage der Generationen im vereinten Deutschland“ und des Nachwuchswissenschaftler-Kickoff-Workshops ist eine Forschungsgruppe entstanden. Diese besteht aus Martin Koschkar, Adriana Lettrari, Christian Nestler und Nadja Troi-Boeck.

Struktur:

Panel I bis III: Das Wendekind, die Wendekinder als:

    • Individuum: Biographische Einzelfallbetrachtungen, welche individuelle Persönlichkeitsprägungen durch die Erfahrung 1989/Transformation einfangen. Ziel könnte es sein Typologien zu entwerfen jenseits sozioökonomischer Klassifizierungen.
    • gesellschaftliche Gruppe: Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Generationseinheit nach Karl Mannheim. Inwieweit kann die Diversität innerhalb der Gruppe fassbar gemacht werden? Ziel kann es sein die vorhandenen Daten entlang von sozioökonomischen Kennziffern zur Generation zusammenzutragen (quanti. und oder quali.) oder zu erweitern.
    • Objekt: Die Generation im einzelnen oder im ganzen als Gegenstand in bildnerischen/musischen/cineografischen/theatralischen/literarisch Darstellungen.

Das  Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

 

logo        Logo GHST

 

Wendekind Logo        VNG_Logo_4c

 


Vor dem Generationstreffen: Netzwerk-Koordination diskutiert eigene Rolle

Wofür ist das Netzwerk da? Sollten wir nur ein Forum bereitstellen oder uns stärker in die öffentliche Diskussion einmischen? Mit Fragen wie diesen hat sich das Netzwerkteam am 30. und 31. August in Waren befasst.

Das war wichtig für uns, weil das Netzwerk oft Anfragen bekommt, die in die Richtung gehen: "Eigentlich müsstet ihr mal ..." Von außen werden wir oft als eine finanzkräftige Institution mit vielen Vollzeitmitarbeitern angesehen.  Schön wär's. In Wirklichkeit besteht das Netzwerk komplett aus Ehrenamtlichen. Darum können wir alleine keine Berge versetzen. Aber wir wollen dabei helfen - dies ist uns bei dem Treffen klar geworden. Uns geht es vor allem darum, Leute zusammen zu bringen. Dafür gibt es im Oktober das nächste Generationstreffen (die Anmeldung soll voraussichtlich zum 5. September starten) und dafür haben wir auf der neuen Website das Schwarze Brett eingerichtet. (Wir freuen uns über das positive Feedback zur neuen Website und zunehmende Klickzahlen. Demnächst wird hier eine erste Zwischenbilanz veröffentlicht.)

Außerdem wollen wir uns stärker in die öffentliche Diskussion einmischen. Auf der Startseite werden künftig mehr aktuelle Beiträge erscheinen. Darüber hinaus sehen wir es als wichtig an, dass das Netzwerk eigene Projekte voranbringt. Im Moment arbeiten unsere Rostocker Politikwissenschaftler an einer ersten Definition für "Wendekinder" und planen einen Sammelband.

Wir freuen uns über alle, die mitmachen wollen.

M.Rank

Tagung: Soziales Gedächtnis

Call for Papers: "Soziales Gedächtnis":FOTO: W. Lindner

Der Arbeitskreis „Soziales Gedächtnis, Erinnern und Vergessen“ der Sektion Wissenssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) tagt im März 2015 in Berlin. Bis Ende Juli können Vortragsvorschläge eingereicht werden. 25 Jahre nach dem Mauerfall fragt der Arbeitskreis nach dem sozialen Gedächtnis der DDR:

Welche  Ereignisse  und  Erfahrungen  der  DDR-Vergangenheit  werden  erinnert,  welche hingegen  vergessen?  Wann,  warum  und  in  welchen  Kontexten  findet  das  Vergessen  DDR-spezifischer  Orientierungen  und  Deutungsmuster  statt?  Welche  Funktion  erfüllt  das Vergessen  der  Vergangenheit  für  die  Gegenwart? Dies sind einige der Fragen, die der Arbeitskreis diskutieren will.

Gesucht werden sowohl Beiträge, die am Beispiel der DDR-Vergangenheit theoretische Einsichten zu Konstitutionsbedingungen und Funktionsweisen sozialer Gedächtnisse ermöglichen, als auch solche, die auf empirischen Forschungsergebnissen aufbauend konkrete Prozesse der Ausdifferenzierung von Erinnern und Vergessen in Bezug auf die DDR in den Blick nehmen.

Den vollständigen "Call for Papers" mit Kontaktinformationen finden Sie im pdf:

ddr im sozialen gedächtnis


Dokumentarfilm - Mit dem Bus durch den Osten...

... die Dritte Generation Ost auf Tour

Mit dem Bus tourten wir im Jahr 2012 durch Ostdeutschland. Die Hintergründe findet Ihr hier. Ein Drehteam unter der Leitung des Regisseurs Gunther Scholz dokumentierte an einigen Stationen unserer Reise.  

Das Team: Florian Lampersberger (Kamera), Nadja Smith (2. Kamera, Projektasisstenz), Mathias Kreitschmann/Velin Marcone (Ton), Chris Zschammer (Schnitt), Robert Papst (Musik), Janina Dietz (Gesang)

Der Film: 57 Minuten, HD. c) 2012

zum Trailer

Gunther Scholz über den Film:

Eigentlich sollte es ein Film über die 3. Generation Ost werden - und die Bustour darin verwoben. Keiner der angesprochenen Sender hat sich interessiert. Als der Termin immer näher kam, blieb als Rettung nur die Filmhochschule Babelsberg. Von der kam der Kameramann und die Technik und alle arbeiteten ohne Honorar. 

Schnitt und Endfertigung wurden erst durch großzügige Förderung der Landeszentrale für Politische Bildung Brandenburg möglich. 

Schließlich entstand eine unterhaltsame und informative Tour-Dokumentation über eines der ersten großen Projekte der 3. Generation Ost.  

Seine Erstaufführung feierte der Dokumentarfilm auf dem Generationstreffen 2012.

 

Bustour 2012_3te GO


Das Buch zur Generation

Über 30 Autorinnen und Autoren geben der Dritten Generation Ostdeutschland eine Stimme und verdichten in ihren Beiträgen Diskussionen, die wir in den letzten beiden Jahren mit Ost- und Westdeutschen aber auch mit Menschen aus anderen (ost)europäischen Ländern geführt haben. Das Buch ist ein Beitrag, um persönliche Erfahrungen in Ost und West festzuhalten und mit einander sprechen zu lassen. Es unternimmt den Versuch, das festgefügte „So war es“ zu überwinden und dem eine Vielfalt von Erfahrungen, Positionen und Forderungen entgegen zu stellen. Diese einzelnen Perspektiven stehen für sich selbst, aber in ihrer Summe zeichnen sie das Bild einer Generation.

Zu den Autoren gehören: Andrea Backhaus, Linda Bunckenburg, Juliane Cieslak, Clemens Franke, Richard Friebe, Alexander Fromm, Sven Gatter, Anja Görnitz, Michael Hacker, Paula Hannaske, Isabel Hempel, Susanne Herrmann-Sinai, Robert Ide, Roland Jahn, Romy Köhler, Nancy Kunze-Groß, Marie Landsberg, Adriana Lettrari, Arne Lietz, Stephanie Maiwald, Susan Mücke, Hagen Pietzcker, Lothar Probst, Nikola Richter, Jana Schallau, Robert Schneider, Henrik Schober, Anne Schreiter, Nadja Smith, Christine Steinhäuser, Johannes Staemmler, János Can Togay, Katja Warchold, Jana und Anne Wessendorf.

Dritte Generation Ost: Wer wir sind, was wir wollen
Broschur, 264 Seiten, 4 Illustrationen
Ch. Links Verlag, Berlin 2012
3. erweiterte Auflage
Preis: 16,90 Euro
ISBN: 978-3-86153-730-4

Das Buch bestellen: Direkt beim oder Ch. Links Verlag oder bei der Bundeszentrale für politische Bildung.

Pressestimmen:

März 2013 | "Dritte Generation Ost"
pdf | Lustblättchen (Rezension), Seite 7

1. Februar 2013 | "Aus DDRlern werden BRDler"
Publik-Forum (Rezension: Jürgen Israel)

Februar/ März 2013 | "Wenn plötzlich alles anders ist"
Stadt- und Monatsmagazin Ilmenau (Rezension: Christine Fahr)

3. Oktober 2012 | "3te Generation Ost"
www.playboi.de | Designblog aus Dresden (KarlaQ)

1. Oktober 2012 | "Wende-Kinder: Dritte Generation Ost"
www.fr-online.de | Frankfurter Rundschau (Markus Decker)
www.berliner-zeitung.de | Berliner Zeitung

12. September 2012 | "Zurück in die Zukunft"
www.neues-deutschland.de | Neues Deutschland (Martin Hatzius)

6. September 2012 | "Für einen krückenlosen Zusammenhalt"
www.vorwaerts.de | Vorwärts (Nils Michaelis)

4. September 2012 | "Wenn plötzlich alles anders ist"
www.alles-mv.de | alles-mv.de - Das interaktive Onlinemagazin für Mecklenburg-Vorpommern

29. August 2012 | "Ostdeutsche Generationen, sprecht miteinander!"
www.zeit.de | DIE  ZEIT

13. August 2012 | "Ansichten einer zersplitterten Generation"
www.suedkurier.de | Buchbesprechung von Roland Mischke im Südkurier

10. August 2012 | "Ich schämte mich, aus Marzahn zu sein"
www.freitag.de | Interview mit Anja Görnitz im Freitag

8. August 2012 | "Wendekinder und die Dritte Generation Ost"
www.swr.de | SWR 2 Kulturzeit

2. August 2012 | "Unser Fußabdruck in der Welt" Vorabdruck mit Auszügen verschiedener Autoren
www.zeit.de | DIE  ZEIT

2. August 2012 | "Ich kann es nicht mehr hören" Interview mit Johannes Staemmler
www.zeit.de | DIE  ZEIT

2. August 2012 | "Wendekinder wollen sich einbringen"
www.lr-online.de | Lausitzer Rundschau

2. August 2012 | "Von stumm zu lautstark. Das Buch der Dritten Generation Ost“
www.lvz.de | Arne Lietz in Schweriner Volkszeitung

26. Juli 2012 | Vorabdruck des Beitrags von Stephanie Maiwald aus dem Buch "Dritte Generation Ost".
SuperIlu, S. 27

19. Juli 2012 | "Bin ich ostdeutsch?" Vorabdruck des Beitrags von Anne Schreiter aus dem Buch "Dritte Generation Ost.
SuperIlu, S. 13

1. Juli 2012 | "Ein Bus voller Suchender: Junge Menschen präsentieren sich als "Dritte Generation Ost - wer wir sind, was wir wollen"
Märkische Oderzeitung, S. 3

Juli 2012 | "Mit neuem Selbstbewusstsein: Wir sind wieder ostdeutsch. Wie Mitglieder der "3ten Generation Ost" in einem Buchprojekte das Jugenderlebnis "Wende" verarbeiten wollen"
www.lr-online.de | Lausitzer Rundschau


Bustour

Mit dem Bus tourten wir 2012 durch Ostdeutschland. Dabei haben wir unser Netzwerk ausgebaut und das Gespräch mit den Menschen vor Ort gesucht. Wir machten Halt bei den Aktiven und Interessierten, die bereit waren ihre Kontakte für Besuche und Aktionen vor Ort zu teilen.

In unserem Blog findest du unsere Erlebnisse auf der Tour mit Interviews, Bildern und Texten dokumentiert.

Bilder der Tour findest du hier auf flickr.

Unsere Route:

Tourkarte 2012

Wir haben die Dritte Generation vor Ort getroffen, haben miteinander über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft diskutiert - auch mit der Generation unserer Eltern und Großeltern. Wir konnten Wirklichkeiten und Engagement in Ostdeutschland zeigen und Visionen für die Zukunft ausloten.


 

Das Tourprogramm

Mittwoch 30. Mai 2012 Schwedt

11:00 Schulworkshop: Austausch mit der 4. Generation und Auf dem Marktplatz: Mit Passanten im Gespräch.
13:00 Zu Tisch mit ?
16:30 Stadtspaziergang
19:00 Biographieworkshop für die Schwedter der Dritten Generation
19:30 Teil der Lösung! Die Dritte Generation in Schwedt und der Uckermark, Uckermärkische Bühnen Schwedt


Donnerstag 31. Mai 2012 Neubrandenburg

12:45 Schulworkshop - Austausch mit der 4. Generation, Gymnasium St. Marien
13:00 Zu Tisch mit ?
14:00 Auf dem Wochenmarkt - Mit Passanten im Gespräch
18:30 Sport als Propaganda, Sport als Engagement. Eine Diskussionsveranstaltung über die vielen Gesichter der schönsten Nebensache der Welt, Hochschule Neubrandenburg


Freitag 1. Juni 2012 Medewege

12:00 Besuch des Biohofes Medewege


Samstag 2. Juni 2012 Schwerin

09:00 Marktplatz - MIt Passanten im Gespräch, zusammen mit der Agentur MV4You
11:00 Brunch mit der Mecklenburger Dritten Generation, Ministerin Manuela Schwesig, der Agentur MV4You und der 3ten Generation Ostdeutschland
13:30 Workshops zu Vergangenheit, Gegenwart & Zukunft
16:00 Zu Tisch mit?
19:30 Abendlicher Ausklang im Werk 3. Wir ziehen eine erste Bilanz zur Tour.


Sonntag 3. Juni 2012 Schwerin & Zossen

12:00 Besuch des Fernsehturms Neu Zippendorf. Eine besondere Sicht auf die Stadt Schwerin.
16:00 Zossen zeigen - die 3te Generation trifft die 4te Generation: In Wünsdorf-Waldstadt führen uns SchülerInnen der Erich-Kästner Grundschule über das ehemalige Militärgelände, welches in seiner wechselvollen Geschichte auch von Wehrmacht und Roter Armee genutzt wurde. Zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung.
16:30 Die 3te Generation trifft die 4te Generation: Zossens Skater bilden eine eigene lebendige Subkultur. Wie sie die Stadt für sich entdeckten und nutzen, zeigen sie uns bei einem Gang durch die Stadt.
18:30 Die 3te Generation Ostdeutschland trifft Zossen: Am Abend treffen wir zusammen mit den Skatern auf Initiativen der Stadt - Zeit sich vorzustellen, mehr ueber die Musikworkshops, die die Jugendlichen in den letzten Wochen gestalteten zu erfahren und ins Gespraech zu kommen! Der Abend wird musikalisch ausklingen: Molly Malones am E-Werk


Montag 4. Juni 2012 Bautzen & Mittelherwigsdorf

12:00 Besuch im Steinhaus Bautzen: Wir besuchen das soziokulturelle Zentrum und kommen mit den Machern ins Gespräch.
14:00 Besuch der Gedenkstätte Bautzen: Führung und Spurensuche nach dem Blick der dritten Generation auf die Geschichte.
15:00 Besuch der Domowina: bei der Dritten Generation der Sorben in der Lausitz.
19:00 Hiergeblieben... Die Dritte Generation in der Oberlausitz: Offener Abend zum Kennenlernen und Austausch in der Kulturfabrik Meda.


Dienstag 5. Juni 2012 Löbau

11:00 Besuch der Stiftung Haus Schminke: Führung und Gespräch im UNESCO Weltkulturerbe.
19:00 Besuch und Übernachtung in der Naturschutzstation Pobershau/Rübenau


Mittwoch 6. Juni 2012 Seitenroda & Jena

11:30 Besuch und Gespräch auf der Leuchtenburg: Führung mit  Dr. Ulrike Kaiser, Direktorin der Stiftung Leuchtenburg. Anschließend gemeinsames Burgmahl mit Gespräch.
16:45 Auf dem Kirchplatz St. Michael, Jena: Mit Passanten im Gespräch.
17:00 Zu Tisch mit ?
18:30 Von Jena lernen: Wie Bürger und die Kommune dazu beitragen können, eine Stadt lebendig zu halten. Öffentliche Podiumsdiskussion im Volksbad Jena


Donnerstag 7. Juni 2012 Halle/Saale

10:00 Lesung an einer Schule: gelesen wird aus dem Buch "Aufrecht im Gegenwind" für Schüler_innen in Halle.
12:00 Zu Gast im Peißnitzhaus: Mittagessen mit Initiativen zum Thema "Postwachstumsstadt in einer Postwachstumsgesellschaft"
18:00 Dialog zur Zukunft des Aufbau Ost: Podiumsgespräch und Diskussion mit dem Publikum im Institut für Wirtschaftsforschung Halle.


Freitag 8. Juni 2012 Lutherstadt Wittenberg

10:00 Liegt meine Zukunft in der Region Wittenberg? Die 3te Generation im Gespräch mit Wittenberger Jugendlichen.
11:55 Thesenanschlag um 15 vor Zwölf: Wittenberger Jugendliche schlagen ihre Wünsche & Hoffnungen für eine Zukunft in der Region an die Thesentür!
12:15 Zu Tisch mit ?
13:30 Chancen und Initiativen zur Ausbildung und für Fachkräftesicherung in Sachsen-Anhalt: Infoveranstaltung und Diskussion mit der Bundesagentur für Arbeit Wittenberg und „PFIFF“ Sachsen-Anhalt, Das Fachkräfteportal.


Samstag 9. Juni 2012 Potsdam

14:30 Tourabschluss: Die Dritte Generation Ost in Potsdam - Ein literarisch-künstlerisches Finale! Lesung mit den Autoren Andrea Hannah Hünniger, Tini Anlauff, Jana Karafiat & Thomas Schubert!Forsthaus Nordtor

 

 


Chor der Kulturen

Gibt es eine gemeinsame Identität? Aus welchen Gruppen/Aspekten/individuellen Einstellungen setzen wir uns heute, hier zusammen?

Dieser Frage wollen wir nachgehen und für die Eröffnungsveranstaltung des Generationstreffens der 3ten-Generation-Ost am 24. Oktober ein musikalisches Kaleidoskop erstellen. Dazu öffnen wir unsere Proben und laden alle Interessierten- jedes Alter, jede Nationalität, egal ob Ost oder West, Sänger/in oder Instrumentalist/in- ALLE!! ein:
Bringt Lieder mit, die Ihr für Euch als identitätsstiftend empfindet und beteiligt Euch an der gemeinsamen Probenphase Mitte September bis Mitte Oktober!

Das Programm für das Generationstreffen am 24. Oktober 2014

Fürstenherrschaft zur Zeit der Französischen Revolution 4stimmig: "Es saß ein klein wild Vögelein"

Revolutionslied 1848 Deutschland 4 stimmig: "Die Gedanken sind frei"

Kaisersehnsucht in Deutschland, Soloquartett 4stimmig: "Deutschland"

Wandervogelbewegung um 1900, 3stimmig: "Ich ging durch einen grasgrünen Wald"

Zwischen 1. und 2. Weltkrieg, 1stimmig+ Klavier: "Der heimliche Aufmarsch"

Situation der Juden im Nationalsozialismus, 1 stimmig+ Klavier: "Dona, dona"

Idee für das neue Deutschland Brecht/Eisler 1950- Alternatividee für die Nationalhymne, 1 stimmig+ Klavier: "Die Kinderhymne"

Vietnamkrieg-Amerika, Hippibewegung im Westen 1stimmig+ Klavier: "Where have all the flowers gone"

DDR Selbstsicht- 2stimmig+ Klavier: "Unsre Heimat"

Das schöne Moskau, 1stimmig+ Klavier auf russisch: "Moskauer Nächte"

Globalisierung, Afrika: call & response

Kontakt: Ulrike Röck