Das Team

besteht aus Ehrenamtliche, die aus der Generation der Wendekinder und Nachwendekinder kommen. Insgesamt sind es ca. 20 bis 30 Personen, die sich mal mehr und mal weniger aktiv ins Netzwerk einbringen. Dazu kommen einige Partner*innen, die mit dem Netzwerk assoziiert sind. Ein paar der Ehrenamtlichen stellen sich hier vor:

Dr. René Sternberg

»Mir ist es wichtig, in den Austausch auf Augenhöhe zu treten. Dabei können viele Ideen entwickelt werden, die gerade der Osten Deutschlands braucht, der geprägt ist von Deindustralisierung, Abwanderung und Überalterung. Trotz alledem entstanden und entstehen viele neue Ansätze, bei denen es sich lohnt, genauer drauf zu schauen. Sie können Vorbilder sein und verdienen zumindest einen Diskurs.«


Adriana Lettrari

»Die dritte Generation Ostdeutschland hat aufgrund ihrer doppelten Sozialisation ein großes Potenzial.«


Jane Porath

»Als Teil des Netzwerkes sehe ich es als meine Aufgabe, Wendekinder dabei zu unterstützen, ihre durch den erlebten Umbruch erworbene Transformationskompetenz zu erkennen und sie für eine positive Gestaltung der Gesellschaft zu nutzen. Neben einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu diesem Thema braucht es auch das Gespräch mit den Menschen, um über die Nutzung dieser besonderen Fähigkeit ein neues positives Selbstgefühl zu bekommen, das „den leidensfähigen, rückständigen, oft rechtsradikalen Ossi“ überwindet.

Besonders liegt mir meine Heimat Mecklenburg-Vorpommern am Herzen, in die ich nach langer Zeit nun auch zurück gekehrt bin.«


Katrin Cholotta

»Deutschland braucht in Zukunft mehr denn je Eliten, die Umbrüche meistern und nicht nur den Status Quo erhalten können. Die Dritte Generation Ost kann und soll sich aufgrund ihrer Transformationserfahrung stärker einmischen.«


Nadja Troi-Boeck

»Ich möchte eine Debatte über die verschiedenen Erinnerungen an die DDR anregen. Wir sollten die Deutungshoheit über das Aufwachsen in der DDR und der Wendezeit nicht den Medien oder der Politik überlassen. Das Netzwerk verstehe ich als Spielraum, in dem die Stimmen der Wendekinder auf ganz verschiedene Weise hörbar werden: durch Forschung, durch Performances, Kunst- und Filmprojekte und biografische Reflexion.«


Tilman Löser

»Ich engagiere mich beim Netzwerk 3te Generation Ost, weil mir bewusst geworden ist, wie intensiv die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen von 89/90 und der 90er mich und mein Umfeld in Leipzig geprägt haben und welches Potential uns dadurch mitgegeben ist. Wir sind die erste Generation, die, nach Jahrzehnten Diktatur und Unfreiheit im Osten Deutschlands, in einer Demokratie aufwachsen. Es tut gut, Räume der Begegnung und des Austauschs zu haben, um diese besondere Konstellation gemeinsam zu reflektieren und unser Potential in die gesamtdeutsche Gesellschaft einzubringen.«


Jeannette Gusko

»Die Dritte Generation Ost hat durch ihre mit der Wende erlangte Transformationskompetenz die große Aufgabe sowie das Potenzial, Antworten auf die drängenden gesellschaftlichen und politischen Fragen in Ost- und Gesamtdeutschland zu finden. Ihre Stimme und Anliegen zu stärken liegt mir beruflich wie persönlich am Herzen und begründet mein Engagement.«


Claudia Geist

»Es braucht mehr Vorbilder aus dem Osten, die sich engagieren und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Wir Wendekinder haben das Potenzial und den Willen Gestalterinnen und Gestalter des Wandels zu werden, der allgegenwärtig ist. Ich engagiere mich im Netzwerk 3te Generation Ost, um meine Generation in diesem Anliegen zu stärken.«


Christian Nestler

»1984 geboren habe ich aus meiner eigenen Erinnerung und Erfahrung keinen Bezug zum Dasein als Wendekind. Gleichwohl haben die Sozialisierung in meinem Elternhaus und speziell das politikwissenschaftliche Studium eine große Neugier an generationalen Zusammenhängen hervorgerufen. Hieraus nehme ich die Kraft für mein Engagement und stärker noch für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem „Untersuchungsgegenstand“ der Wendekinder.«


Kerstin Kinszorra

Kerstin Kinszorra

»Als Teil des Netzwerks interessiere ich mich vor allem für die Stärkung von Fach- und Führungskräften, die zu unserer Generation gehören und die sich in den ostdeutschen Bundesländern engagieren. Wie man sie also in der sog. Rush Hour des Lebens darin unterstützt, sich beruflich, familiär und auch gesellschaftlich/ ehrenamtlich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.«


Torsten Menzel

»Die 3te Generation Ost mach Implizites explizit. Die 3te Generation Ost baut Brücken zwischen unterschiedlichen deutschen Realitäten. Die 3te Generation Ost bringt ihre Fähigkeiten gesellschaftlich ein, übernimmt Verantwortung und entscheidet mit. Damit sich mehr Ostdeutsche über die Besonderheiten dieser 3ten Generation bewusst werden, lohnt es, davon zu erzählen.«