Netzwerk

  • Was ist das "Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland"? >>>

    Das „Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland“ seid ihr! Ihr seid die Akteure, die durch eure Teilhabe, eure Projekte, eure Arbeit und nicht zuletzt eure Meinungen und Fragen das „Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland“ bilden und beleben. Das Netzwerk versteht sich als Dachverband, um euch miteinander in Verbindung zu bringen. Über den Austausch und die Vernetzung untereinander können Eure Projekte und Ideen gemeinsam wachsen. So profitiert ihr vom Netzwerk und das Netzwerk profitiert von euch.

  • Womit beschäftigen wir uns? >>>

    Es ist unsere Vision, dass all jene, die ca. 1975 bis 1985 in der DDR geboren wurden, ihre Rolle bei der Gestaltung der Gesellschaft aktiv wahrnehmen. Die Dritte Generation Ostdeutscher ist zur Wendezeit aufgewachsen und hat dadurch einzigartige Erfahrungen gesammelt. Die damit verbundenen Kompetenzen versucht das Netzwerk zu entdecken, zu beschreiben und aktiv zu fördern. Gesellschaftliche Teilhabe Vieler in Ost und West kann erreicht werden, indem ein Diskussionsprozess angestoßen wird, in welchem die Dritte Generation Ostdeutschland eine tragende und selbstbewusste Rolle übernimmt. Es geht darum, Ideen zu entwickeln, die als Projekte lokal, regional wie national umgesetzt werden.

  • Hauptstadtbüro >>>

    Das Team des Hauptstadtbüros ist die zentrale Anlaufstelle für alle Wendekinder und Interessierte in Berlin und aus dem Ausland. Marcus Monshausen, Adriana Lettrari, Martin Rank und René Sadowski sind hier Eure Ansprechpartner/innen. Das Hauptstadt-Team organisiert das drei Mal im Jahr statt findende Open Space. Der nächste findet am 19. September in Berlin statt. Wo genau, wird noch im Terminkalender bekannt gegeben. Dazu sind alle, die Projekte durchführen oder initiieren wollen oder uns einfach einmal wieder sehen möchten, herzlich eingeladen. Das Team hält zudem Kontakt zu den Partnern unseres Netzwerks sowie zu Vertreter/innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

  • Das Netzwerk ist nicht der "Sprecher" dieser Generation >>>

    Dies wurde oft missverstanden. Das 2010 gegründete Netzwerk versteht sich nicht als Vertreter einer ganzen Generation. Der Begriff "Dritte Generation Ost" tauchte zum ersten Mal 2009 im Zuge der Debatte um den 20. Jahrestag des Mauerfalls auf. Im allgemeinen Verständnis werden mit diesem Begriff die Jahrgänge 1975 bis 1985 der in der DDR Geborenen und im vereinigten Deutschland sozialisierten so genannte Wendekinder bezeichnet – eine Alterskohorte mit doppelter Sozialisation. Laut Statistischem Bundesamt handelt es sich um ca. 2,4 Millionen Menschen. Bisherige wissenschaftliche Generationskonzepte greifen für die Erfassung der „Dritten Generation Ost“ zu kurz. Die Vielfalt der Lebenswege und der hybride Charakter der Sozialisationserfahrung benötigen eine umfassende Betrachtung und hieraus eine erweiterte Definition. Hiermit sind Forscherinnen und Forscher aus dieser Generation befasst.  

Geschichte des Netzwerks

Geschichte

  • 2010
  • 2011
  • 2012
  • 2013
  • 2014

2010

Im Herbst 2009 jährten sich die friedliche Revolution und der Fall der Mauer zum 20. Mal. Die Printmedien und das Fernsehen waren voll davon, wobei es fast nur Westdeutsche oder ältere Zeitzeugen waren, die über die "Wende" und die DDR diskutierten. Adriana Lettrari, geboren 1979 und aufgewachsen in Mecklenburg-Vorpommern, fragte sich, warum der Osten, seine Geschichte und seine Zukunft fast ausschließlich von Männern im fortgeschrittenen Alter wie Wolfgang Thierse oder Gregor Gysi vertreten werden. Ihre Frage „Wo findet eigentlich meine Generation statt?“ wurde zum Kern eines Planes: Die zwischen 1975 und 1985 in der DDR geborenen Menschen zusammenzubringen und sichtbar zu machen. Die Idee, ein Netzwerk "3te Generation Ostdeutschland" zu gründen, war geboren.

Schon wenig später fand eine Gruppe engagierter Menschen zusammen und gründete am 1. Juni 2010 in den Räumen der Hertie Stiftung in Berlin die Initiative 3te Generation Ostdeutschland: Judith Enders, Katarina Günther, Michael Hacker, Adriana Lettrari, Stephanie Maiwald, Hagen Pietzcker, Henrik Schober, Mandy Schulze und Johannes Staemmler.

Im Dezember 2010 erhalten wir von der Bundesstiftung für Aufarbeitung den Fördermittelbescheid zur Finanzierung des 1. Generationstreffen im Juli 2011.

2011

Gleich in der ersten Zeit gewinnt das Netzwerk großen Zulauf an interessierten Wendekindern, die sich mit Projekten einbringen oder an den Angeboten des Netzwerks teilnehmen. Auch die Medien zeigen großes Interesse am Netzwerk.

Januar 2011 eröffnen wir das Büro in der Schönhauser Allee / Berlin.

März 2011 gewinnen wir Kooperationspartner für das 1., 2. und 3. Generationstreffen im Collegium Hungaricum Berlin.

Im Mai 2011 erhalten wir eine Anerkennung sowie ein dreimonatiges Beratungsstipendium der Initiative starsocial e. V.

Im Juli 2011 veröffentlicht die SuperIllu die erste Medienstory über das Netzwerk. Im Tagesspiegel erscheint ein umfangreicher Artikel einen Tag vor dem 1. Generationstreffen, woraufhin sich viele Wendekinder für das Generationstreffen anmelden.

Erstes Generationstreffen vom 8.-10. Juli 2011 im Collegium Hungarium Berlin.

Im Dezember 2011 erhalten wir die Zusage von Fördermitteln von der Bundesstiftung Aufarbeitung. Sie ermöglichen die Bustour 2012.

2012

Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen eigener Projekte und Veröffentlichungen. Gemeinsam suchen wir den Diskurs mit Menschen der eigenen und anderen Generationen bei Lesungen oder unserer Bustour quer durch Ostdeutschland.

Im März 2012 wird die Verbundnetz Gas AG unser Sponsor.

Im Januar 2012 verlegen wir unser Büro in die Pappelallee / Berlin.

30. Mai - 9. Juni 2012 sind wir auf Bustour "Losmachen: Dritte Generation Ost auf Tour und vor Ort"

Am 9. Juni 2012 bekommen wir vom Land Brandenburg eine Anerkennung für die Bustour.

In den USA wird die Initiative Third Generation Ost gegründet.

Das Buch "Dritte Generation Ost - Wer wir sind und was wir wollen" erscheint im Juli 2012. Darauf folgen zahlreiche Lesungen.

Am 24. November 2012 findet das 2. Generationstreffen im Collegium Hungarium Berlin (CHB) statt. Hier feiert der Film zur Bustour seine Premiere.

2013

Mittlerweile werden Wendekinder in anderen Regionen und Ländern aktiv und gründen eigene Netzwerke. Außerdem beginnen wir eigene wissenschaftliche Akzente zu setzen.

Februar 2013: Die erste wissenschaftliche Betätigung des Netzwerks wird sichtbar: Wir veröffentlichen eine Studie zum Fach- und Führungskräftemangel.

Am 28. Mai 2013 wird das Engagement des Netzwerks durch den mit 10.000€ dotierten Gustav-Heinemann-Bürgerpreis gewürdigt.

Am 1. Juni 2013 wird das RegioNetzwerk Mecklenburg-Vorpommern aktiv und veranstaltet ein erstes Regio-Generationstreffen. Das Regio-Netzwerk Sachsen folgt mit seiner Gründung im Juli.

Der Tagesspiegel wird im September 2013 unser Medienpartner.

14. November 2013: Der Bundespräsident Joachim Gauck lädt uns ins Schloss Bellevue zur Diskussion ein.

Manuela Schwesig wird Fördermitglied des Netzwerks.

Am 30. November veranstalten wir das 3. Generationstreffen im CHB.

2014

Im Februar 2014 machen wir eine erste umfassende Umfrage innerhalb des Netzwerks.

April 2014: Für das 4. Generationstreffen gewinnen wir die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern sowie die Hertie Stiftung als Kooperationspartner und als Schirmherrn den Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Im Mai 2014 wird das Netzwerk 3te Generation Ost in der Schweiz gegründet.

Am 31. Mai 2014 findet das 2. Regio-Generationstreffen in Mecklenburg-Vorpommern statt.

Im Sommer 2014 starten wir mit einer neuen Website durch.

An der Universität Rostock konstituiert sich eine Forschungsgruppe am 2. Juni 2014.

Seit dem 5. September 2014 gibt es nun auch ein Netzwerk 3te Generation Ost auf Hawaii.


Terminkalender