Wissenschaftliche Dimension

In der Debatte um eine „Dritte Generation Ostdeutschland“ ist die wissenschaftliche Erschließung der Generation bisher durch viele Leerstellen gekennzeichnet.

Die stark homogene mediale Betrachtung der Generation der Wendekinder erscheint wissenschaftlich zu kurz gegriffen. Struktureller Kontext und familiäres Umfeld haben die Alterskohorte – über eine doppelte Sozialisation in DDR und wiedervereinigtem Deutschland – geprägt. Unterschiedliche Entwicklungswege und Eigenschaften scheinen Resultate zu sein, was einen differenzierten Blick auf die Generation rechtfertigt.

Über das Netzwerk „3te Generation Ost“ haben sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennengelernt, die das Erkenntnisinteresse zur Schließung dieser Leerstellen eint. Sie haben sich dafür in der Forschungsgruppe „Generation 21“ (FoG21) zusammengeschlossen. 

Die FoG21 wurde im Spätsommer 2014 gegründet. Mitglieder der Gruppe forschen momentan an den Universitäten Bern, Bremen und Rostock. Sie ist ein eigenständiger Akteur und mit dem „Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland“ assoziiert. Die Forschungsgruppe wird zukünftig in Form verschiedener Projekte weiter an der „Elaboration des Forschungsfeldes ‚Dritte Generation Ostdeutschland'“ arbeiten.

Das sind aktuelle Projekte:

Wissenschaftskonferenz 2015

Sammelband – Elaboration eines Forschungsfeldes

Wendekinder in ostdeutschen Landtagen